Tagestouren von Glasgow und Edinburgh - Der folgende Abschnitt ist ein Auszug aus dem Buch "Die kleine Schottlandfibel"
(s.a. Schottland)
Rollende Hügel und einige wenige, steil aufragende Berggipfel, Flüsse und Lochs, Weide- und Moorlandschaft beherrschen den Süden des Landes und Burgen, Schlösser, geschichtsträchtige Klosterruinen und prunkvolle Herrenhäuser, Schafe und Pferde sind reichlich zu finden. Fast genauso zahlreich sind in vielen Teilen dieses Landes die Erinnerungen an Schottlands Nationalbarden Robert Burns und dessen Zeitgenossen Sir Walter Scott.
Die
Landschaft ist aufgeteilt in die Regionen der Borders und Dumfries and Galloway. Sie
erstreckt sich von der Grenzlinie zu England (Berwick - Gretna) im Süden bis fast auf
Höhe der Linie Glasgow - Edinburgh. Poeten und begeisterte Besucher haben diese
Landschaft immer wieder bewundert.
Große
waldreiche Gebiete bestimmen das Gesicht dieses Grenzlandes und das gesamte südliche
Hochland ist reich an Gewässern.
Neben
einer sehr wechselhaften Geschichte bietet diese Landschaft auch noch eine sonnige
Südküste mit hübschen Dörfern und Städtchen.
Die
Hauptstadt dieser Region ist Dumfries. Die
Stadt ist ein wichtiges lokales Zentrum mit vielen Geschäften und historischen
Sehenswürdigkeiten, die vielfach mit Robert Burns in Verbindungen stehen. Es war in der
Greyfriars Kirche von Dumfries, wo Robert the Bruce am 10. Februar 1306 seinen
Gegenspieler John "Red" Comyn vor dem Hochaltar im Disput über die Thronfolge
erstach. Was dann folgte, ist schottische Geschichte. Etwas nördlich von Dumfries liegt
Ellisland Farm, wo Robert Burns, Schottlands Nationaldichter, vor 200 Jahren Ackerbau
betrieb.
Threave Castle und der
hübsche Threave Garden oder historische Plätze wie Caerlaverock oder Whithorn,
Sweetheart Abbey, Dundrennan Abbey und das malerische Kirkcudbright, sind nicht nur
photogene Objekte. Sie haben alle einen sehr wichtigen und interessanten, historischen Hintergrund.
So war Whithorn mit seiner frühchristlichen Geschichte einst Pilgerort für Generationen
schottischer Könige. Zu Zeiten der Römer gründete 397 n. Chr. dort St. Ninian schon
eine erste christliche Kirche auf britischem Boden.
Die
herrliche Ruine der Wasserburg von Caerlaverock Castle,
das trutzige Hermitage Castle, zu dem
Maria Stuart in einem Gewaltritt von Jedburgh in einem Tag hin
und zurück eilte, und Threave Castle, sie alle spiegeln die alten kämpferischen
Traditionen des Gebiets von Dumfries and Galloway am
Solway Firth wider. Wie wichtig Verteidigung in diesem einst ewig umkämpften Grenzgebiet
zwischen Schottland und England war, wird durch diese Burgen klar verdeutlicht.
Drumlanrig Castle, eines der vielen Schlösser, liegt
nördlich von Dumfries und Gretna ist der durch die Ausreißerhochzeiten wohl bekannteste
Ort dieser Landschaft. Er ist der erste schottische Ort, und er liegt buchstäblich auf
der Grenze zu England. Der Grund für junge Menschen, in Gretna Green zu heiraten, lag in
der Gesetzgebung des 18. Jahrhunderts.
Ayrshire und Clyde-Inseln Tour
Bute,
Arran und Cumbrae - die Clyde Inseln - sind dank zahlreicher Fährverbindungen sehr gut zu
erreichen. Durch die vorgelagerte, langgestreckte Halbinsel Kintyre werden
sie vor den rauhen Winden des Atlantiks geschützt. Dadurch genießen die landschaftlich
teilweise sehr reizvollen Inseln ein mildes Klima, in dem sogar Palmen (!) gedeihen.
Die
friedliche Insel Bute
mit ihrem phantastischen Schloß Mount Stewart aus dem
19. Jahrhundert ist gemeinsam mit ihren Gärten eigentlich ein absolutes Muß.
Gegenüber
der Küste Ayrshires liegt die Insel Arran
am Westufer der riesigen Clydemündung. Ebenfalls einen Besuch wert ist sie seit
Generationen ein beliebtes Ausflugsziel und leicht mit der Fähre von Ardrossan aus
erreichbar.
Das
schöne Brodick Castle und dessen Country Park ist die bekannteste Attraktion Arrans.
Dieses geschichtsträchtige Schloß hatte schon Beziehungen zu Robert the Bruce. Mit
seinen herrlichen Gärten und Parks gehörte es einst der angesehen Fürstenfamilie der
Herzöge von Hamilton. Heute ist es mit all seinen vielen Schätzen, und der opulenten
Innenausstattung in der Obhut des NTS.
Das
grüne, hügeliges Farmland von Ayrshire, an der Westküste Schottlands, ist die
Landschaft des schottischen Nationaldichters Robert Burns. Hier wurde er geboren .
Ayr
selbst ist ein traditioneller Ferienort mit einem historischen Hafen und einem langen
Sandstrand. Die Stadt historische Verbindungen sowohl mit William Wallace (s. Wallace) als auch mit Robert
the Bruce und ganz besonders mit Robert Burns. Dessen Geburtshaus im nahen Alloway, das
heutige Burns' Cottage und das Museum, sind selbstverständlich für den Besucher
geöffnet.
Wenige
Kilometer südlich davon thront auf den Klippen Culzean Castle, das von einem
Kennedy Nachfahren, dem späteren 10th Earl of Cassili, gebaut wurde. Dieses
herrliche Schloß ist eines der prächtigsten Häuser des reichen Südens Schottlands.
Borders
Tour
Der von
West nach Ost quer durch das Land fließende, lachsreiche River Tweed ist das Herz der
Region der Schottischen Borders. Er
bildet auf seinen letzten Kilometern die Grenze zwischen Schottland und England.
Die Borders sind
jedoch mehr als ein geographisches Tor nach Schottland; sie hatten im Laufe der
Jahrhunderte eine extrem konfliktreiche und kriegerische Geschichte. Das bezeugen auch die
Spuren aus der prähistorischen und der römischen Zeit und auch die Ruinen vieler
schöner Abteien, Burgen und Wehrtürme.
Hübsche
Städtchen, wie z.B. Peebles oder
Hawick zeugen vom Fleiß der Menschen und dem Geschichtsreichtum dieser Region. Hawick ist
die größte Stadt der Region. Hier, wie überall, herrschen noch immer ein Geist von
Selbständigkeit und ein stolzes Gemeinschaftsgefühl.
Nahe Melrose lebte
Sir Walter Scott, in dessen Werk die Borders eine große Rolle spielen, in seinem
herrlichen Haus Abbotsford mit Blick auf seinen geliebten Tweed. Dieses Landhaus steckt
voller von ihm selbst gesammelter Souvenirs und Erinnerungsstücke an große und
historische Persönlichkeiten Schottlands. Heute ist das Haus mit seinem schönen Park der
Öffentlichkeit zugänglich.
Sir
Walter Scott fand seine letzte Ruhestätte nicht weit von seinem Haus in der romantischen
Ruine von Dryburgh Abbey. Diese Abtei zählt
zu den vier großen Abteien dieser Region aus dem 12. Jh., die alle das gleiche Schicksal
erlitten. Das Städtchen Melrose
ist bekannt wegen seiner herrlichen und sehr historischen Ruine der Zisterzienser Abtei. In
diesem Klostergrund liegt das Herz von Robert the Bruce jetzt endgültig begraben.
Jedburgh
- die
historische Burgstadt am Jed Water hat nur etwas mehr als 4000 Einwohner. Wegen seiner
südlichen Position und der Nähe zur englischen Grenze nimmt Jedburgh unter den hübschen
und interessanten Städtchen der Border eine besondere Stellung ein.
Heute
wird das Ortsbild vor allem durch das eindrucksvolle Bauwerk der Jedburgh Abbey
geprägt. Es ist von allen Klöstern in den Borders das imposanteste Gebäude, auch wenn
die Ruine dieses Augustinerklosters aus dem 12. Jahrhundert die einstige Pracht nur noch
erahnen läßt. Über drei Stockwerke ragt der jetzt leere Chor und das Kirchenschiff
empor. Dort sind noch die romanischen und gotischen Fensterbögen, ein prachtvoll
gestaltetes romanisches Portal und eine Fensterrosette im Westflügel erhalten.
Im Ort
widmet sich das Mary, Queen of Scots House
ausschließlich der tragischen Geschichte der schottischen Königin Maria Stuart.
Halbtags-
und Tagestouren von Glasgow und Edinburgh
Die Senke
des Central Belt" im beinahe geographischen Zentrum Schottlands gliedert sich
in kleine Ebenen, Hügelketten und einzelnstehende Berge. Markantestes Merkmal sind der
Firth of Clyde im Westen und der Firth of Forth und der Firth of Tay im
Osten. Es ist das historische Herz Schottlands und mitten darin spielte Stirling Castle mehrfach
eine historisch entscheidende Rolle. Wie Edinburgh Castle dominiert es von einem hohen
Vulkankegel herab das flache Land zu seinen Füßen. Die anderen landschaftlichen
Höhepunkte dieser Region sind auf der Grenzlinie zum Hochland die sog. Trossachs mit
ihren zahlreichen bewaldeten Tälern und idyllischen Lochs.
Ostwärts
von Edinburgh sich erstreckt die Landschaft von East Lothian bis zur Mündung des Firth of
Forth in die Nordsee bei North Berwick. Die Landschaft ist bekannt für das Licht und die
im Sonnenschein des Frühjahrs und Sommers leuchtenden Farben.
Entlang
der Nordseeküste von North Berwick über Dunbar wechseln sich steile Klippen, kleine
Buchten und herrliche Sandstrände ab bis hinunter an die Grenze zu England bei Berwick
upon Tweed .
Zu den
zahlreichen Sehenswürdigkeiten East Lothians zählt u. a. der Bass Rock nahe North
Berwick mit
seiner riesigen Tölpelkolonie.
Ganz
bestimmt sind dazu die sehenswerten Anlagen der gut erhaltenen und schön gelegenen Ruinen
von Dirleton Castle und das noch spektakulärere und geschichtsträchtige Tantallon Castle
der Douglases. In
atemberaubender Lage hoch auf steilen Klippen bewachte diese Burg einst den weiten Eingang
des Firth of Forth. Die grandiose Felsmasse des riesigen Bass Rock liegt der Burg genau
gegenüber.
Etwas
weiter westlich von East Lothian beginnt die Region Midlothian.
Dort ist natürlich die Landeshauptstadt selbst die größte Sehenswürdigkeit.
Natürlich
gibt es neben Edinburgh in Midlothian aber
auch andere Sehenswürdigkeiten. Da ist besonders die Ruine des herrlichen Crichton Castle zu nennen
und sehenswert. Diese Burg liegt südlich von Edinburgh. Im Rahmen der bewegten
Vergangenheit, die diese Burg durchlebt hat, wird sie auch mit Mary, Queen of Scots in
Verbindung gebracht.
In dieser
Region ist aber vor allem Rosslin
Chapel es wert
besichtigt zu werden. Zahlreiche Sagen und Mysterien ranken sich um diese Kapelle. Sie
wird mit Freimaurern, dem Templerorden und letztlich sogar mit dem heiligen Gral in
Zusammenhang gebracht. Fest steht aber, daß die kunstvollen Steinmetzarbeiten, mit denen
die Kapelle überladen ist, als die besten in ganz Schottland gelten. Die Kapelle in
Rosslin enthält u. a. eine wunderschön gemeißelte Säule ("Prentice Pillar"),
von der gesagt wird, daß der Lehrling (apprentice), der sie einst schuf, von seinem
neidischen Meister mit dem Hammer erschlagen wurde.
Westlich
von Edinburgh hat die Region West Lothian trotz der
dortigen Industrieansiedlungen einen sehr geschichtsträchtigen Hintergrund. Dessen
Spannweite erstreckt sich von der Frühzeit bis zum 20. Jh., und so werden beispielsweise
dort neben den Überresten des römischen Antonin Walls auch die Ruinen stolzer Schlösser
und Anwesen gefunden. Linlithgow Palace, die
Geburtsstätte von Mary, Queen of Scots ist eines und gleichzeitig auch das wichtigste und
größte Schloß in West Lothian.
Dies ist
die Taille Schottlands", die engste Stelle des Landes zwischen Nordsee und
Atlantik, und hier bauten die Römer einst den Antonin Wall, den nördlichsten Wall zur
Verteidigung ihres Imperiums. Klar zeigt sich jetzt aber schon im Hintergrund die Linie
der steil aus diesem Flachland aufragenden Berge des Hochlands.
In
historischen Zeiten führten von den wenigen Wegen dieser Region alle durch Stirling. Wer
den Berg und später das dortige Stirling Castle
beherrschte, kontrollierte daher aus dieser Position heraus auch das Land. Wegen seiner
Bedeutung als Tor zum Hochland und am westlichen Ende des Firth of Forth gelegen, kam es
um Stirling herum immer wieder zu großen Schlachten. (z.B. Bannockburn) Heute
beherrscht die Burg von Stirling noch immer diese Landschaft und wacht über die Altstadt
von Stirling.
Nicht
weit von der Stadt Stirling liegt, eingebettet in den Bergen der Grenzlinie zum Hochland,
die vor vielen Millionen Jahren entstandene Landschaft der Trossachs. Sie
bildet in sich einen fast kompletten Mikrokosmos und eine wildromantische Miniaturausgabe
des schottischen Hochlands. Seit über 150 Jahren ziehen die schönen, heidebedeckten
Hügel und die im dichten, dunklen Wald der Trossachs verborgenen Lochs zahllose
Generationen von Besuchern an. Diese Landschaft bot Sir Walter Scott genügend Stoff für
Balladen und Geschichten wie z. B. "The Lady of the Lake", die "Waverley
Novellen" und "Rob Roy". Generationen aus der ganzen Welt sind inzwischen
in den Trossachs gewesen und kommen, begeistert von der Schönheit der Landschaft, immer
wieder.
An
Schlössern und Burgen vorbei führt der Weg von Stirling dorthin durch die heute sehr
fruchtbare Ebene über Doune nach
Callender. Kurz hinter Callander zweigt
die einzige Straße ab, die im Fuß der Hochlandbruchlinie entlang durch Berge und Wälder
nach Aberfoyle führt. Der eigentliche Eingang der "Trossachs" oder das
"Rauhe Land", wie die Landschaft übersetzt heißt, liegt aber zwischen zwei
Bergen - Ben A'an (ca. 400
m) und Ben Venue (727 m).
Legenden
und Sagen dieses Landes ziehen sich dank Scott durch die Weltliteratur, und sie sind auch
in der Folklore des Landes zu finden. So gibt es in dem tief in den Wäldern verborgenen
Ort Brig oTurc tatsächlich auch noch einen "fahradfressenden" Baum.
Loch
Katrine - einer der schönsten Flecken der Trossachs - liegt versteckt inmitten der Berge.
Weil
Scott so herzergreifend schön darüber geschrieben und diese Landschaft damit so populär
gemacht hat, ist der jetzt fast 100 Jahre alte Dampfer, der heute noch über den See
schippert, nach diesem großen Schriftsteller benannt. Vor der herrlichen Kulisse der
Berge, in denen Rob Roy lebte, dampft und tuckert die SS SIR WALTER SCOTT als einziges
Schiff seit fast 100 Jahren immer noch mit seiner geheimnisvoll zischenden
Originalmaschine auf dem See herum.
Loch
Lomond, im Westen der Trossachs, ist ebenfalls noch Rob Roy Land. Dieser vielbesungene und
-beschriebene Loch Lomond ist mit 43 km LLänge, einer Tiefe von 190 m und 72 km2 Wasserfläche
der flächenmäßig größte See Großbritanniens. Die Nordspitze des Sees liegt schon
tief im Hochland.
Die
historische Stadt Dunfermline
war der Sitz der frühen keltischen Könige in Schottland. Die Abtei und der
königliche Palast sind heute noch erhalten. Die alten Mauern von Abbot House, das in
der Nähe der Abtei liegt, sind sowohl Überbleibsel als auch Zeuge der Intrigen von
Kirche und Staat aus früheren Zeiten. Die Stadt hat aber von einem anderen Mann sehr
profitiert, der 1835 in ihr als Sohn eines armen Webers geboren wurde - Andrew Carnegie. Nachdem
er sein gewaltiges Vermögen mit Stahlaktien in Amerika gemachte hatte, beschenkte er
seine Heimatstadt und viele andere Städte und Gemeinden in Schottland sehr großzügig
mit Millionen von Dollars.
Ganz in
der Nähe von Dunfermline liegt der historische Ort Culross.
Mit seiner besonders heimischen Architektur des 17. und 18. Jahrhunderts, den engen Gassen
und dem Kopfsteinpflaster aus dem noch früheren Mittelalter, ist es noch eines der
malerischsten Städtchen der schottischen Lowlands.
Im
Schatten der Forth
Railway Bridge grenzt Deep
Sea World, ein
anderer großer Besuchermagnet in Fife, an den Firth. In diesem größten Aquarium Großbritanniens
geht der Besucher in einem über 100 m langen Plexiglastunnel trockenen Fußes
durch" das Wasser. Dort begegnen ihm dann ganz hautnah" Haie und
andere spektakuläre und furchterregenden Bewohner der Tiefe.
Im
East Neuk von Fife östlich
von Dunfermline am Nordausgang des Firth of Forth werden sehr schön die alten
Verbindungen Schottlands mit Europa sichtbar. In einer Kette kleiner und hübscher
Fischerdörfer zeigen die Häuser ganz deutlich holländische Einflüsse.
Das zeigt
sich u. a. sehr schön im malerischen Pittenweem oder
auch in Crail mit ihren hübschen Hafen.
Largo,
ein anderes Fischerdörfchen am Firth of Forth, bekundet ebenfalls eine große
Seefahrertradition. Es ist der Geburtsort einer der berühmtesten maritimen
Persönlichkeiten überhaupt - Alexander Selkirk, der wohl besser bekannt ist als Robinson Crusoe.
Im
nahegelegenen Anstruther dokumentiert das Scottish Fisheries Museum ebenfalls den niemals
endenden Kampf mit der See.
Zwischen
den Dörfern und entlang der Küste wechseln sich immer wieder Klippen und goldene
Sandstrände ab. Überall auf dem flachen Land ducken sich die kleinen Häuser vor dem
Wind, und die Baumkronen neigen sich vor diesem ständig wehenden Element.
St.
Andrews war im
Mittelalter die kirchliche Hauptstadt Schottlands. Viel Religionsgeschichte hat sich in
dieser Stadt ereignet, und daraus resultiert heute noch ein Großteil der
Hochschulatmosphäre, denn St. Andrews University ist die
älteste Universität Schottlands. Dieser Ort ist jedoch neben mehreren anderen mit dem
wohl berühmtesten Golfplatz der Welt - dem "Old Course" -
gesegnet. Dadurch ist das Städtchen wahrscheinlich noch besser als die "Heimat des
Golfs" bekannt und deshalb für die meisten "Golfer" das Mekka der
Golfwelt.
Geschichtlich
hochinteressant sind im Ort ebenfalls die Ruinen der einst größten Kathedrale
Schottlands und des ehemaligen Bischofsitzes St. Andrews Castle mit
seiner ereignisreichen Geschichte und seiner unheimlichen unterirdischen
"Architektur". Bei einem Bummel durch diese alte und doch sehr lebhafte Stadt,
über Kopfsteinpflaster und durch enge Gassen, vorbei an einer ganzen Anzahl kleiner und
manchmal recht teurer Geschäfte, dem St. Andrews Sea Life Center bis hinunter zum
Golfplatz am riesigen 16 km langen Strand, findet der Besucher in dieser Stadt viel
Interessantes und Sehenswertes.
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